Tischkicker – wenn der Pooltisch zu groß ist

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Ein Tischkicker passt in fast jeden Raum, in dem ein Pooltisch nicht unterzubringen wäre. Er ist kompakt, robust und sorgt mit zwei oder vier Spielern für sofortige Unterhaltung. In Vereinsheimen, Studentenwohnungen, Werkstätten und Familienhäusern gehört der Kicker zu den beliebtesten Spielgeräten überhaupt.

Hobby-Kicker oder Profi-Kicker?

Im Einsteigersegment finden Sie leichte Tische unter 30 Kilo, oft aus Holzwerkstoffen mit Plastikfiguren. Sie sind günstig, lassen sich von einer Person aufbauen und reichen für gelegentliches Spielen mit Freunden vollkommen aus. Für intensives Spiel sind sie aber nicht gemacht – Stangen verziehen sich, Lager nutzen sich ab, Figuren brechen.

Profi-Kicker wiegen 60 bis 100 Kilo, sind aus massivem Holz oder beschichteten Mehrschichtplatten gefertigt und haben Stahl- oder hochfeste Aluminium-Stangen. Marken wie Garlando, Bonzini, Roberto Sport oder Kicker GmbH sind im Vereins- und Turnierbereich Standard. Diese Tische halten jahrzehntelang und werden auch unter intensiver Nutzung nicht schlapp.

Spielfeld und Banden

Das Spielfeld besteht aus Holz, Linoleum oder einer beschichteten Platte. Wichtig ist eine glatte, gleichmäßige Oberfläche, auf der der Ball berechenbar läuft. Hochwertige Tische haben eine gefräste Mulde an den Seitenbanden, die schnelle Pässe ermöglicht – das verändert das Spielgefühl deutlich.

Die Banden bestehen meist aus Massivholz oder einer Holz-Kunststoff-Kombination. Sie sollten so gestaltet sein, dass der Ball nicht in den Ecken hängenbleibt. Bei guten Tischen sind die Banden leicht abgerundet, sodass der Ball immer ins Spiel zurückkommt.

Stangen, Lager und Figuren

Ein leichtgängiger Tisch hat hochwertige Lager und Stangen. Profi-Modelle laufen oft über Kugellager, einfache Tische über Buchsenlager. Der Unterschied wird beim ersten Schuss deutlich – Profi-Stangen lassen sich blitzschnell drehen und dabei präzise einsetzen.

Bei den Figuren gibt es zwei Hauptvarianten. Klassische Holzfiguren sehen elegant aus und haben einen direkten Schuss. Plastikfiguren mit gummiertem Fuß bieten besseren Ballkontakt und werden im Profi-Bereich häufiger eingesetzt. Manche Modelle sind schraubbar – falls eine Figur defekt ist, ersetzen Sie sie einzeln statt der ganzen Stange.

Stand und Aufstellung

Ein Tischkicker sollte ohne zu wackeln stehen. Höhenverstellbare Füße helfen, kleine Bodenunebenheiten auszugleichen. Achten Sie beim Aufstellen auf ausreichend Freiraum an allen Seiten – mindestens ein Meter, damit die Spieler bequem stehen können. Bei einem Standardkicker mit 1,40 m Länge brauchen Sie also etwa 3,40 × 2,20 Meter Raum.

Wenn Sie unsicher sind, welcher Tisch zu Ihrem Einsatzbereich passt, beraten wir gern. Sagen Sie uns, ob der Kicker zu Hause, im Verein oder gewerblich eingesetzt werden soll, und wir empfehlen passende Modelle aus unserem Sortiment.

Pflege und Wartung

Ein Tischkicker hat im Alltag mehr zu leiden als ein Pooltisch. Bälle landen unsanft, Spieler schlagen mal frustriert auf die Stange, Kinder hängen sich daran. Damit der Tisch trotzdem viele Jahre hält, sind ein paar Pflegeschritte sinnvoll.

Stangen sollten regelmäßig leicht eingefettet werden, damit sie sich gleichmäßig drehen und gleiten. Auch die Lager profitieren davon. Das Spielfeld lässt sich mit einem trockenen Tuch oder einem leicht feuchten Lappen reinigen – aggressive Reiniger können die Oberfläche stumpf machen. Bei Profi-Tischen sind viele Verschleißteile einzeln nachbestellbar, sodass Sie nicht gleich den ganzen Tisch ersetzen müssen, wenn etwas defekt ist.